• NorbertW2

    Neues von Norbert

    Moin moin,

    nun ist der Sommer endlich da! Und mit ihm die vielen Badegäste (wie man hier sagt). Barfüßige Bikinimädchen und ihre Familien bevölkern den Strand und das Watt…was für ein buntes Treiben.

    Wenn mir das zu bunt wird, besinne ich mich darauf, dass Eiderstedt nicht nur einmalig für Naturfreaks, sondern auch die Heimat vieler Künstler und Freischaffender ist. So gibt es z.B. wieder jeden Dienstag die Musikantenbörse in Garding. Noch den ganzen Juli und August hindurch wird jeden Dienstag ab 19 Uhr auf 5 verschiedenen Bühnen quer durch die Innenstadt Musik für jeden Geschmack gespielt. Essen und Trinken gibt es natürlich auch. Wenn euch der Trubel in der Stadt zu laut ist, dann  empfehle ich die Bühne im Alten Rathaus. Hier spielt eine ruhigere Musik; gleichzeitig kann man die Ausstellung von wechselnden Künstlern des Vereins „Kunstklima“ besuchen.

    Apropos Ausstellung: ab 6. August sind die Grafikerin Karin Dreyer und der Maler Raimund Behrend mit ihrer Ausstellung zum Thema „Eine herbe Schönheit – unser Wattenmeer“ in der Galerie im Alten Rathaus vertreten. Die Eröffnungsfeier beginnt um 15 Uhr.

    Wem das zu viel Bohei ist, der fahre einmal mit offenen Augen die Straße Barneckemoor von Uelvesbüll nach Oldenswort. Völlig unverhofft, im Sommer von Büschen verborgen, jedoch im Winter stimmungsvoll angestrahlt, trifft man auf das „eiserne Pferd“. Im Jahr 2013 schweißte der Uelvesbüller Handwerker Arno Domeyer dieses wunderbare Tier in 1000 Stunden Arbeit aus 1500 Hufeisen. Mit seinem stolz erhobenen Kopf und einem Gewicht von 500 kg ist dieses Pferd ein wahres Kunstwerk und für einen Liebhaber sicher nicht unbezahlbar.

    Für echte Naturfreunde habe ich noch einen Tipp der ganz anderen Art: in Strucklahnungshörn auf der Halbinsel Nordstrand wurde Anfang Juli ein Salzwiesen-Lehrpfad eröffnet, der mithilfe von Schautafeln umfassend über die Pflanzenwelt der Salzwiese (das diesjährige Nationalpark-Schwerpunktthema) informiert.

    Zum Schluss will ich euch nicht verheimlichen: auch die Gemeinde Witzwort darf sich nun endlich  Nationalpark-Partner nennen. Wie ich bereits im letzten Jahr sagte, bin ich stolz darauf, für soviel Einsatzbereitschaft Werbung machen zu dürfen. Vielleicht steht hier im nächsten Jahr ja ein Bericht über ein Witzworter Natur-Projekt?

    Einen schönen Restsommer wünscht euch

    Norbert W.

     

  • NorbertW2

    Neues von Norbert

    Moin moin,

    sorry, ihr habt lange nichts von mir gehört. Geht es euch auch so: Bei diesen friesischen Wetterkapriolen genießt man jeden Sonnenstrahl und jede Möglichkeit, um draußen zu sein. Zusätzlich locken viele Städte und Gemeinden zu den schönsten Aktivitäten. Was bin ich froh, dass unser Wattwurm-Nachwuchs aus dem Gröbsten ´raus ist und sich selber ernähren kann. So bleibt mir und meinen Damen mehr Zeit für´s Vergnügen.

    Ganz anders sieht es da bei den Seevögeln aus: die Graugänse sitzen sich derzeit auf ihren Nestern den Hintern wund, die Kiebitze plagen sich mit einer Schar von Küken ab und auch die Möwen sind mit der Brutpflege beschäftigt. Die Ringelgänse schnappen sich zurzeit nur noch ein paar Schnäbel voll Gras und dann geht es auf, Richtung Sibirien, um sich voll und ganz dem Brutgeschäft zu widmen. Habt ihr gewusst, dass es Vögel gibt, bei denen beide Elternteile abwechselnd bis zu 50 Stunden auf dem Nest ausharren? Jetzt wisst ihr es!

    Wer über das Thema mehr wissen möchte, dem empfehle ich: www.blogs.@nabu.de/trischen. Dieses Jahr ist Tore Mayland-Quellhorst Naturschutz- und Vogelwart auf diesem einsamen Eiland und führt ein spannendes Tagebuch mit vielen schönen Fotos.

    Wenn ihr wissen wollt, was ein singender Wattwurm so treibt, wenn es ihn umtreibt, so kann ich euch über einen besonderen Tag in meinem Leben berichten: Letztens beobachtete ich eine Urlaubergruppe, die sich vor Dagebüll ins Watt wagte. Sogleich erkannte ich den Nationalpark-Wattführer Dr. Walther Petersen-Andresen an ihrer Spitze, der forschen Schrittes Richtung Hallig Oland strebte. Da ich gerade nichts besseres zu tun hatte, bin ich gleich hinterher. Als er mit seiner Grabeforke anfing zu buddeln , habe ich natürlich den Kopf eingezogen – leider nützte es mir gar nichts. Ich wanderte also von Hand zu Hand und erfuhr dabei, das eben diese Gruppe kurz zuvor in Niebüll in einem Restaurant namens „Wattwurm“ zu Mittag gegessen hatte; was für ein Zufall… Es gab wohl einen “ Salat Wattwurm“– Schluck! Hinterher wurde es noch ganz lustig: von Oland, das durch seine einmalige Struktur einen Bullerbü-Charakter hat, ging es mit einem kleinen Schiff zurück zum Festland. Jede Woche wird eine andere, schöne Tour angeboten. Schaut mal unter: www.wattwanderungen-halligerlebnis.de

    Liebe Einheimische, liebe Urlauber, Nordfriesland ist schön; Ostfriesland natürlich auch. Geht mal wieder nach draußen!

    Bis bald

    euer Norbert W.

     

  • NorbertW2

    Neues von Norbert

    Moin moin,

    schwubs, schon ist das Jahr 2017 auch schon wieder 7 Wochen alt und wir im Watt genießen die ruhigen Wintertage ohne große Unwetter. Den Wintersturm im Januar haben wir an der Nordsee  nicht so schlimm erlebt, wie unsere Kollegen an der Ostsee. Einen Eiswinter werden wir im Watt hoffentlich auch nicht mehr erleben, denn das würde für einige Artgenossen ( z.B. den Bäumchenröhrenwurm oder die Herzmuschel) den Erfrierungstot bedeuten.

    Ihr Menschen habt eine schöne Sitte, den nahenden Ausklang des Winters zu feiern: das Biike-Fest. Entlang der Küste und auf den Inseln Schleswig-Holsteins werden am 21.Februar „Biike-Feuer“ aus Weihnachtsbäumen und trockenem Holz entzündet, die den bösen Geistern des Winters den Garaus machen sollen und den Frühling begrüßen. Auf den Inseln wurden die Biike-Feuer angezündet, wenn die Walfänger nach der langen  Winterpause  zum ersten Mal wieder auf See fuhren und sich für Monate von ihren Familien verabschieden mussten. 2014 wurde dieses Fest in das „Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Deutschland“ aufgenommen. Schön ist es trotzdem!

    Heutzutage werden solche Feste in Verbindung mit einem Grünkohlessen angeboten; aber das muss ich als Wattwurm nicht verstehen…

    Nun kommt also nach meinem Besuch bei euch wieder ein Gegenbesuch bei mir an der Wasserkante. Übrigens sind auch Urlauber eingeladen, an diesem alten friesischen Brauchtum teilzunehmen. Wo? Ein paar Orte habe ich für euch ermitteln können:

    Im Multimar Wattforum gibt es ab 17:00 Uhr die „lange Nacht der Biike“. Mit einem Fackelzug beginnt das Fest, nach dem Feuer kann man sich die Ausstellung im Multimar anschauen und, wenn man möchte, zum Grünkohlessen anmelden. An der Arlau-Schleuse beginnt das Fest um 17:00 Uhr, am Dockkoog in Husum, in Simonsberg und in Schobüll am Freibad um 18:00 Uhr. Teilweise lockt auch ein buntes Rahmenprogramm. Grünkohl-Buffets werden sicher nicht nur im Roten Haubarg angeboten; aber da müsst ihr euch selbst ´drum kümmern.

    Wir seh´n uns…

    Euer Norbert

  • weihnachtsnorbert

    Neues von Norbert

    Moin moin,

    genau so habe ich mir die Vorweihnachtszeit vorgestellt: grau, schlammig, tausende von Rastvögeln, die ständig versuchen, ein Stück von meinem Hinterleib zu ergattern… Nicht einmal mehr Wolfgang Förster-Hahn von der Schutzstation Wattenmeer lässt sich bei uns blicken.

    Für den, der mich noch nicht kennt: Ich bin Norbert W., ein singender Wattwurm, der seit dem Sommer sein Unwesen nicht nur im Watt vor Simonsberg, sondern auch auf www.witzwort.de treibt. Da mein Alltagsdasein mich nicht vollends ausfüllt, mische ich mich oft unter´s Volk und erlebe dabei so manches, das ich hier gern mit euch teile.

    Meiner Veranlagung folgend, nutze ich also in dieser „stillen“ Zeit alle musikalischen Angebote, die eure schöne Region zu bieten hat: Seit dem 1. Dezember gibt es in der Gemeinde Oldenswort wieder den  „lebendigen Advent“. Jeden Tag trifft man sich vor einer anderen Haustür, es werden Weihnachtslieder gesungen, Geschichten vorgelesen, Punsch getrunken und als krönender Abschluss ein festlich geschmücktes Fenster enthüllt. Eine inzwischen 3 Jahre alte Tradition, die auch den größten Weihnachtsmuffel weichklopft.

    Auch Witzwort ist nicht untätig: Erst der schöne Nikolausabend rund um den Weihnachtsbaum am Marktplatz, dann die beiden Klangmeer-Konzerte in der Simonsberger und Witzworter Kirche. Vor Weihnachten gibt es noch die Schulweihnachtsfeier für die Grundschüler und ihre Familien in der Witzworter Kirche, die Pastor Christian Fritsch gern dafür zur Verfügung stellt. Und dann, endlich, die Weihnachtsmessen mit all ihren Lichtern.

    Erinnert ihr euch: Ein Großteil der OpenEi-Spende sollte dem Marienstift in Garding, einer Einrichtung für mehrfach behinderte Menschen, zukommen. Nun war eine Abordnung des OpenEi-Teams eingeladen, während der Weihnachtsfeier des Stifts die „frohe Botschaft“ zu überbringen. Zufällig sammelte das Team unterwegs auch noch den echten Weihnachtsmann auf; die Freude über eine Spende von 3430,-€ wurde noch übertroffen von der Freude über den Mann mit dem Sack…

    Ich war auch eingeladen und konnte mir ein Bild machen von diesem fröhlichen Ort. Mehr als 20 Bewohner und ihre Familien, Tagesgäste, Personal, Pastoren, Verantwortliche und Freunde des Hauses waren eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen sangen wir Lieder, der Posaunenchor begleitete uns. Keyboard und Flöte spielten auf, Geschichte wurden vorgetragen und neue Bewohner mit tosendem Applaus in der „großen Familie“ willkommen geheißen. Der nahegelegene Hort sang Lieder und eine Bewohnerin spielte ein Lied auf dem Keyboard; das beste Beispiel dafür, wie wichtig die Musiktherapie für die Einrichtung ist. Deren Finanzierung ist nun vorläufig gesichert.

    So war dann meine Vorweihnachtszeit nicht nur grau und schlammig. Ihr Menschen habt sie bunt und laut, abwechslungsreich und fröhlich gestaltet. An dieser Stelle sage ich dankeschön an alle Beteiligten und ein schönes Weihnachtsfest für Susanne, Philipp, Annegrete, Volker, Doris, Matthias, Rainer, Ingo, Kerstin, Theo, Brigitte, Ines, Petra, Ute, Elisabeth, Ortrud, Christine, Hella, Margret, Traute, Anneke, Natascha, Sybille, Sabine, Werner, Boris und Tiffanie. Und allen anderen auch!

    Euer Norbert

    P.S. Über Weihnachtsgrüße freue ich mich immer unter: norbertw@witzwort.de

  • NorbertW2

    Neues von Norbert

    Moin moin,

    nun ist es also amtlich – und ich habe es immer gewusst: Deutschlands schönstes Naturwunder ist das schleswig-holsteinische Wattenmeer!  Dr. Detlef Hansen, Leiter vom Nationalpark-Amt in Tönning hat letzthin die Urkunde im Multimar Wattforum feierlich überreicht bekommen. Ich bin so stolz, ein Teil davon zu sein!

    Und dass meine Spezies nicht ausstirbt, dafür habe ich in den letzten Wochen auch gesorgt; phu, war das stressig… Damit der gesamte Wattboden regelmäßig von uns gefressen werden kann, benötigt es schließlich 40 Wattwürmer pro Quadratmeter. So verspeißt jeder von uns 25 kg Watt im Jahr. Das macht mir erst mal nach.

    Aber wie ich höre, ist in Witzwort ja auch einiges passiert: die Turnhalle ist abgebrannt; Gott sei Dank kam niemand bei den Löscharbeiten zu Schaden und der Unterricht kann auch wieder abgehalten werden. Eine Klasse hat sogar das Glück, vorläufig im nahegelegenen Gasthof unterrichtet zu werden – Wirtschaftswissenschaften sozusagen (höhö).

    Apropos Gasthof: in eben diesem ehemaligen Gasthof, der in Zukunft für die Dorfbevölkerung in vielfältigster Weise zur Verfügung stehen soll, gab es einen „Tag der offenen Tür“. Ich hörte von den zahlreichen Besuchern nur positives! Was früher altmodisch und schmuddelig wirkte, wurde geschliffen, gewaschen und mit hellen Farben  aufgehübscht und versprüht nun Retro-Charme. Wie schön! Das rege Interesse der Anwesenden und die zahlreichen Ideen zur Nutzung machen Hoffnung, das etwas richtig Gutes dabei herauskommt.

    Nun ist die Saison also entgültig vorbei; schade! Einstige Bikini-Schönheiten sind wieder in wärmende Schals gewickelt und auch ich mag nicht mehr so lange draußen sein; noch ist das Meer wärmer als die Luft. Darum…

    Hol die…

    Euer Norbert W.

  • NorbertW2

    Neues von Norbert

    Moin moin,

    letztens habe ich mir mal eure Kirche näher angesehen. Was für ein wunderschöner Chorraum; in dem geschnitzten Altar habe ich mich völlig verloren. Bei meinen Recherchen ist mir aufgefallen, dass bald schon der 600. (!) Geburtstag ansteht. Ist euch eigentlich bewusst, dass dies die größte Event-Halle ist, die Witzwort zu bieten hat…

    Letztens war wieder so ein Event: Goldene Konfirmation in Witzwort, die Jahrgänge 1962 – 1966. Einen dieser sogenannten Gold-Konfirmanden und seine Frau traf ich am Tag darauf am Außendeich. Sie spazierten den Deich entlang und begutachteten gerade die neue Badetreppe am Speicherbecken in Tetenbüll. Schnell kamen wir ins Gespräch und ich hörte wieder so eine interessante Geschichte:

    Geboren in Oldenswort, aufgewachsen in Witzwort, Lehre in Husum und dann, mit 22,  der Arbeit hinterher nach Berlin. In einem Alter, in dem andere Frührente beantragen (57) kam für ihn noch einmal der große Sprung: seine Tätigkeit für ein großes Unternehmen im Kraftwerks-Turbinenbau trieb ihn zuerst nach Kanada, in die USA, dann nach China und Indonesien. Ein Teil der Familie zog mit ihm nach China. Sein Sohn absolvierte sein Abitur dort an einer international-deutschen Schule. In einem Vorort, weit außerhalb von Shanghai, lebte seine Frau monatelang als einzige Deutsche unter Chinesen. Die große Freiheit bedeutete ihr ein Elektro-Roller, auf dem sie die Gegend erkundete. Von Indonesien aus erforschten sie gemeinsam das atemberaubend schöne Bali. Heute, mit 69, arbeitet er immer noch als Fertigungsleiter für Gasturbinen, seit 3 Jahren in St. Petersburg. Trotzdem hatte er es zu seiner Konfirmation nach Witzwort geschafft. Es war eine Reise zurück in die eigene Vergangenheit; mit all den alten Freunden und den Streichen, die sie während ihrer Konfirmandenzeit ausgeheckt hatten. Mit feuchtem Blick saß er auf der gleichen Bank wie damals und genoss den Augenblick…

    Dieses Wochenende reflektierend kam eine heiße Diskussion zwischen uns in Gang, in deren Verlauf wir trotzdem ein gemeinsames Resümee zogen: Glauben und Kirche sind für Jedermann etwas anderes, das eine hat mit dem anderen nicht unbedingt etwas zu tun. Aber: Die Gemeinschaft der Gläubigen erst macht die Kirche lebendig und es tut gut, hin und wieder ein Gemeinschaftsgefühl zu empfinden.

    Genießen könnt auch ihr einmal mehr eure „Event-Halle“ am 17. September: der Tönninger Gospelchor Get on board singt ab 18:00 Uhr in der Witzworter St.Marienkirche (Karten für 7,-€ an der Abendkasse).

    Einen schönen Abend wünsch´ich euch!

    Bis bald

    Euer Norbert W.

    P.S.: Praktische Stoffbeutel in verschiedenen Größen näht Antje Jensen und verkauft sie bei Elektro-Bove in Oldenswort (fast) zum Selbstkostenpreis.

  • NorbertW2

    Neues von Norbert

    Moin moin,

    na, wie war die Wattwanderung? Oder hattet ihr keine Zeit? Wenn doch, habt ihr euch sicher gewundert, dass ihr mich nicht angetroffen habt. Das liegt zum einen daran, dass ich nun doch öfter für witzwort.de unterwegs bin, zum anderen muss ich momentan noch mehr achtgeben, nicht gefressen zu werden.

    In der zweiten Augusthälfte sind so viele Brandenten, Alpenstrandläufer und Austernfischer im Watt unterwegs, wie sonst das ganze Jahr nicht. Da heißt es: aufgepasst! Glücklicherweise ziehen die meisten von ihnen im Oktober weiter in den Süden. Dann kehrt wieder etwas Ruhe ein und ich kann auf Brautschau gehen ( wird aber auch Zeit). Da habe ich es, im Gegensatz zu meinen Vettern/Cousinen an Land, wesentlich schwerer. Die befruchten sich zur Not auch mal selbst; obwohl, wie langweilig.

    Vorher habe ich aber noch etwas ganz Großes vor: OPEN EI in Witzwort!!! Musik ist meine Passion und für 5,-€ Spende kann ich stundenlang Ohrwurm (Wattwurm?)-Pop, Rockmusik, Chart-Hits und Seemannslieder hören.  Die meisten Bands und Interpreten kennt man ja, aber das macht die Vorfreude um so größer. Wenn ich dann auch noch etwas Vegetarisches zu essen bekäme, wäre mein Glück kaum zu fassen. Ein Teil der Erlöse dient zur Erhaltung der Musik-Therapie in einer Einrichtung für Behinderte in Garding. Und das finde ich richtig gut. Ich singe ja selbst so gern; vielleicht sollte ich mich dort bei Gelegenheit mal umschauen. Und ich darf nicht vergessen, „bluheiß“ zu fragen, warum sie nicht gern mit Santiano verglichen werden…

    Am Freitag feiert die Landjugend ab 20 Uhr ihr Sommerfest und am Samstag sind alle anderen ab 14 Uhr willkommen.

    Noch drei Mal schlafen…

    Euer Norbert

    (aus voller Kehle und langsam ersterbend im off): Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren, müssen Männer mit Bärten sein—hei—ho—

  • NorbertW2

    Neues von Norbert

    Moin moin,

    darf ich mich vorstellen: mein Name ist Norbert W. Ich bin ein singender Wattwurm und der unscheinbarste unter den Small Five. Ihr erinnert euch? Die Small Five: Wattwurm, Herzmuschel, Strandkrabbe, Wattschnecke und Nordseegarnele.

    Ich liebe die Natur und Musik und barfüßige Bikini-Mädchen (hö, hö). Ich fühle mich als echter Eiderstedter, auch wenn ich nicht hier geboren wurde. In der Regel tauche ich lieber ab, vor allem, wenn bei euch zu viel los ist. Dann findet ihr nur noch meine kleinen „Spaghetti-Haufen“ im Watt…

    Hin und wieder jedoch wird es mir zu eintönig. Dann mische ich mich unter´s Volk und genieße es, fremde Menschen kennenzulernen und interessante Geschichten zu hören. Ich liebe unsere Touristen und die Einblicke in eine für mich so ferne, fremde Welt. Sie wertschätzen unsere Landschaft und dass die Naturbegeisterten unter ihnen zunehmen, erkenne ich daran, dass mindestens ebenso viele Radfahrer wie Schafe am Deich verkehren. Wobei die Dunkelziffer bei Ersteren sicher recht hoch ist.

    Neulich saß ich also am Deich und genoss den Sonnenuntergang. Da kam einer und fragte mich:“ Norbert, du erlebst doch so viel. Hast du wohl Lust, deine Geschichten für witzwort.de aufzuschreiben?“ Er versicherte mir, dass ich deshalb weder zum Feuerwehr-Grillen (ich bin Vegetarier), noch zu einer Karnevals-Veranstaltung muss… und so waren meine Bedenken bald verflogen. Schließlich fühle ich mich bei dem zukünftigen Nationalpark-Partner Witzwort gut aufgehoben. Das schafft so eine gewisse Vertauensbasis.

    Zu dem Thema Nationalpark hätte ich, sozusagen als unmittelbar Betroffener, gleich einige Anregungen beizusteuern, mit deren Umsetzung man sich bei mir und meinesgleichen sehr beliebt macht: Schulfeste und Hochzeiten sollten ohne Luftballon-Steigenlassen auskommen (Thema: Plastikmüll im Meer), den guten alten Stoffbeutel solltet ihr wieder einführen und in jede Ferienwohnung gehört ein Bus- und Bahn-Fahrplan und, und, und.

    Da ich (außer schön singen) auch gut zuhören kann, freue ich mich, wenn ihr eure Geschichten oder Erlebnisse mit mir teilen wollt unter: norbertw@witzwort.de. Aber auch ich weiß eine Menge zu erzählen und ich ahne, wir werden eine schöne Zeit miteinander haben!

    Euer Norbert

    P.S.: Am 10. August gibt es wieder eine Wattwanderung zu den Small Five mit Wolfgang Förster-Hahn um 13:00 Uhr ab Lundenbergsand-Badestelle. Bis dahin! Hol di!